Skizzen: vom Umriss zum Körper
Einen flachen Umriss zeichnen, Ecken runden oder fasen und daraus einen Körper ziehen oder drehen.
- Eine Skizze beginnen
- Zeichnen
- Linien nach Maß und Winkel
- Eine gerade Seite krümmen
- Winkel ablesen und eintippen
- Ecken runden oder fasen
- Spiegeln
- Hilfslinien
- Ein Körper daraus machen
- Entlang eines Pfades ziehen
- Als Kontur bauen
- Füllung und Silhouette
- Schräge Wände, für Stempel
- Ein Bild als Vorlage
- Tasten im Skizzenmodus
Nicht alles lässt sich aus Grundformen zusammensetzen. Für Teile mit eigener Kontur, etwa einen Halter, ein Zahnprofil oder eine Vase, zeichnest du zuerst den Umriss und machst dann einen Körper daraus. Dafür gibt es den Skizzenmodus.
Eine Skizze beginnen
Wechsle oben von „3D-Editor“ auf „Skizze“. In der Gruppe „Erstellen“ des Menübands stehen drei Knöpfe nebeneinander dafür, was aus dem Umriss werden soll:
- „Skizze extrudieren“: Der Umriss wird in die Höhe gezogen, wie eine Ausstechform.
- „Skizze rotieren“: Der Umriss wird um eine Achse gedreht, wie bei einer Drehbank. So entstehen Vasen, Becher, Kegel und alles, was rund ist.
- „Skizze entlang Pfad“: Der Umriss wird an einem Pfad entlanggezogen: ein Kabelkanal mit Ecke, eine Leitung, ein Ring um eine Form. Siehe unten „Entlang eines Pfades ziehen".
Danach zeigt der Editor ein Blatt mit Gitter. Das ist deine Zeichenfläche.
Die Skizze liegt auf der Arbeitsebene. Willst du auf einer Fläche eines Körpers zeichnen, etwa für einen Umriss, der weiter oben beginnen soll, lege die Arbeitsebene zuerst mit W auf diese Fläche (siehe Ansicht und Arbeitsebene) und beginne dann die Skizze.
Zeichnen
Das Menüband des Skizzenmodus ist in Bereiche geteilt. Unten hat jedes Werkzeug eine eigene Karte: was du tust, ein Schritt pro Zeile, und hinter einem Pfeil, was dann passiert. Die Taste rechts auf einer Karte wählt das Werkzeug.
Zeichenwerkzeuge
- Punkte nacheinander anklicken.
- Mit gehaltener Umschalt-Taste rastet die neue Linie in 15°-Schritten ein, waagerecht und senkrecht eingeschlossen.
- Am Zeiger stehen Länge und Winkel der neuen Linie.
- Wie lang sie werden soll und in welchem Winkel, kannst du auch eintippen, siehe Linien nach Maß und Winkel.
- Jeder Punkt, den du anklickst, landet auf dem Raster, das unter „Raster“ eingestellt ist. Mit gehaltener Umschalt-Taste geht der 15°-Schritt vor: Die Länge zählt weiter in Rasterschritten, das Ende kann aber zwischen den Rasterlinien liegen.
- Die beiden Enden des Bogens anklicken.
- Einen dritten Punkt anklicken, durch den der Bogen laufen soll.
- Bis zu diesem dritten Klick folgt eine Vorschau dem Zeiger, und die Meldung nennt den Radius.
- Ein Ende auf einem vorhandenen Punkt hängt sich an ihn an, so kann ein Bogen einen Umriss schließen.
- Esc verwirft die bisher geklickten Punkte und kehrt zu „Auswählen“ zurück.
- Danach ist der Bogen gewöhnliche Geometrie aus Punkten und Kurven: verschieben, teilen oder radieren wie jede andere Linie.
- Punkt anklicken und ziehen, und zwar in die Richtung, in der die Linie weiterlaufen soll, wie mit dem Zeichenstift in Illustrator oder Inkscape.
- Je weiter du ziehst, desto stärker biegt sie sich.
- Der Abschnitt zum neuen Punkt biegt sich schon während des Ziehens mit, so dass du siehst, was entsteht.
- Du kommst aus Tinkercad und willst nur Punkte anklicken? Nimm die „Weiche Kurve“.
- Der erste Abschnitt biegt sich an seinem Anfang nur, wenn du auch am ersten Punkt ziehst. Nur angeklickt, verlässt ihn die Linie gerade; um ihn später zu biegen, wählst du den Punkt mit „Auswählen“ aus und ziehst an seinem Griff.
- Punkte nacheinander anklicken.
- Sie legt einen fließenden Verlauf durch die Punkte, die du anklickst.
- An den beiden Enden einer offenen Linie läuft die Kurve geradewegs auf den nächsten Punkt zu, deshalb biegen sich der erste und der letzte Abschnitt weniger als die übrigen. Soll sich einer stärker biegen, wählst du seinen Endpunkt mit „Auswählen“ aus und ziehst an seinem Griff. In einem geschlossenen Umriss biegen sich alle Punkte gleich.
- Mit Stift, Finger oder Maus zeichnen wie auf Papier.
- Beim Absetzen wird die Linie zu gewöhnlichen Punkten: eine Ecke, wo sie scharf abbog, weiche Punkte dazwischen, nur so viele, wie die Form braucht, sodass sich jeder danach ziehen lässt.
- Für feine Einzelheiten hineinzoomen: Je näher du hinsiehst, desto genauer folgt die Linie deiner Hand.
- Eine Linie, die dort endet, wo sie begann, schließt sich zum Umriss und kann ein Körper werden; eine offene bleibt eine Linie, für „Kontur“ oder als Pfad zum Entlangführen.
- Auf Linien oder auf einem Vorlagenbild beginnen, um ein Bild von Hand nachzuzeichnen.
- Einen Strich an einem offenen Ende beginnen oder enden lassen, um diese Linie fortzusetzen; so lässt sich eine Form in mehreren Strichen zeichnen.
- Der Strich hält sich nicht an das Raster, damit er deiner Hand folgt. Ein Punkt, den du danach ziehst, rastet dagegen darauf ein, außer „Raster“ ist ausgeschaltet.
Formen
Auswählen und ändern
- Punkte und Linien anklicken und ziehen, um sie zu verschieben.
- In einen geschlossenen Umriss klicken, um den ganzen Umriss zu wählen; in einem Loch wird das Loch gewählt.
- Du kannst ihn gleich verschieben oder skalieren.
- Mit Umschalt nimmst du per Klick weitere Punkte und Linien dazu oder wieder weg, so dass du mehrere auf einmal verschieben kannst.
- Einen Rahmen über freie Fläche ziehen, um alles darin zu wählen.
- Eine Linie ziehen: Sie wandert an ihren beiden Enden, oder die ganze Auswahl, wenn sie zu einer gehört.
- Die Pfeiltasten verschieben die Auswahl um einen Rasterschritt, mit Umschalt um einen größeren.
- Umschalt beim Ziehen hält die Bewegung auf einer Achse.
- Einen Abschnitt anklicken, um einen Punkt zu setzen.
- Einen Punkt anklicken, um ihn zu entfernen.
- layerling verbindet seine beiden Nachbarn, damit der Umriss geschlossen bleibt.
- Ein Klick auf einen Punkt oder eine Linie entfernt ihn.
- Ein Fenster über mehrere ziehen, um alles darin zu entfernen.
- Ist etwas ausgewählt, löscht der Knopf die Auswahl.
- Willst du nur ein Stück eines Kreises loswerden, etwa für eine abgerundete Ecke, klick genau dieses Bogenstück zwischen zwei Punkten an.
- Der Rest bleibt stehen.
- Ein Vorlagenbild unter die Skizze legen, um es nachzuzeichnen, siehe Ein Bild als Vorlage.
Zwischenablage und Verlauf
Notizen
Ansicht und Maße

Linien nach Maß und Winkel
Hast du mit „Linie“ oder „Weiche Kurve“ den ersten Punkt gesetzt, tippst du einfach eine Zahl: Neben der Linie öffnen sich zwei Felder, „Länge“ in Millimetern und „Winkel“ in Grad. Mit < oder Tab wechselst du zum Winkel, so dass „50<30“ eine 50 mm lange Linie unter 30° ergibt, wie in AutoCAD. Enter setzt den Punkt, und du tippst gleich die nächste Linie; Esc schließt die Felder, ohne den Linienzug zu beenden.
Der Winkel zählt von rechts gegen den Uhrzeigersinn: 0° nach rechts, 90° nach oben, 180° nach links, 270° nach unten. Lässt du ihn leer, folgt die Linie dem Zeiger, du gibst also nur die Länge vor und zeigst die Richtung mit der Maus. Rechnungen wie „40+12,5“ gehen in beiden Feldern. Würde der Punkt neben der Platte landen, sagt das Feld es dir und wartet auf ein anderes Maß.
Eine gerade Seite krümmen
Wähle eine gerade Linie und klicke in der Leiste, die erscheint, auf „Linie krümmen“: Die Seite wölbt sich wie bei Tinkercad zu einer Kurve und zeigt ihre beiden Griffe. Ziehe daran, um die Kurve zu formen; je weiter ein Griff absteht, desto stärker die Biegung. Unter dem Zeiger färbt sich ein Griff orange, und er fängt auch einen Klick knapp daneben ab, damit ein Vorlagenbild darunter nicht aus Versehen verrutscht. „Linie gerade“ macht die Seite wieder gerade. Einen gewählten Punkt kannst du mit „Weiche Kurve“ rund machen: Er bekommt eigene Griffe, und die Linien daneben werden zu Kurven. Sind drei oder mehr Punkte gewählt, legt „Kurve durch Punkte“ in der Leiste eine weiche Kurve vom ersten bis zum letzten von ihnen, durch jeden Punkt dazwischen, so wie das Werkzeug „Weiche Kurve“ sie zeichnet; die Linien jenseits der beiden Enden bleiben, wie sie sind. In anderen Programmen heißt das „Fit curve“ oder „Fit point spline“. Der Unterschied: „Linie krümmen“ biegt jede gewählte Seite für sich und lässt die Ecken dazwischen stehen, für einen Bogen an einer Seite; „Kurve durch Punkte“ führt eine Kurve durch die Punkte und lässt keine Ecken übrig, zum Glätten einer zackigen, nachgezeichneten Kante. Klick auf einen Griff, und er leuchtet auf: Die Pfeiltasten verschieben ihn dann um einen Rasterschritt, mit Shift um einen größeren, so stellst du eine Kurve genau ein.
Werte lassen sich auch eintippen. Ein gewählter Punkt zeigt in der Leiste „X“ und „Y“: wo er liegt, in mm vom Ursprung der Skizze, Y zählt nach oben. Klick auf einen Griff, dann zeigt die Leiste stattdessen „Griff X“ und „Griff Y“: wo der Griff von seinem Punkt aus liegt. An einem glatten Punkt dreht der Gegengriff mit. Gibst du dem passenden Griff auf der anderen Seite dasselbe Y und das X mit umgekehrtem Vorzeichen, wird die Kurve genau gespiegelt; eine ganze Hälfte auf einmal spiegelt „Spiegeln“.

Winkel ablesen und eintippen
Klickst du einen Eckpunkt an, an dem zwei gerade Linien zusammentreffen, zeigt layerling neben den Längen den Winkel dazwischen in Grad, mit einem kleinen Bogen. In einem geschlossenen Umriss ist es der Winkel im Inneren der Form, eine Einbuchtung liest sich also über 180°. Klicke auf den Wert und tippe einen neuen Winkel. Dann dreht sich eine der beiden Linien um die Ecke und behält ihre Länge, die andere bleibt, wo sie ist. Die Linie, die sich dreht, ist gestrichelt; mit Tab wechselst du zur anderen, Enter übernimmt und Esc bricht ab. Was am anderen Ende der gedrehten Linie hängt, geht mit.
Ein gesperrter Punkt bleibt, wo er ist, und ein getippter Wert richtet sich danach: Eine Länge bewegt das freie Ende der Linie, ein Winkel dreht die Linie, deren anderes Ende frei ist. Auch ein einzelner Punkt lässt sich sperren: markieren und Strg+L drücken. So machst du einen Umriss Ecke für Ecke genau: eine Ecke sperren, Länge und Winkel der nächsten Linie eintippen, ihr Ende sperren und weiter.
Verschiebst du einen Punkt, ändern sich drei Winkel: an ihm selbst und an den beiden Nachbarecken am anderen Ende seiner Linien. Darum zeigt layerling auch diese beiden, und jeder lässt sich anklicken und eintippen. So stellst du etwa eine Ecke unten links auf 75,5°, während oben links der Punkt gewählt ist, der dafür wandert. Auch hier darfst du rechnen, z. B. „90-14,5“.
Wo eine Kurve an die Ecke stößt oder mehr als zwei Linien zusammenlaufen, gibt es keinen Winkel. Der Knopf „Maße anzeigen“ in der Skizzenleiste blendet den Winkel zusammen mit den Längen aus.
Ecken runden oder fasen
Klicke auf einen Eckpunkt und wähle „Ecke verrunden“ oder „Ecke fasen“. Es erscheint ein kleines Feld für den „Radius“ beziehungsweise den „Abstand“. Trage das Maß ein und bestätige mit dem Haken. Das geht für Ecken zwischen zwei geraden Linien.
Auch mehrere Ecken auf einmal gehen: Wähle sie mit Umschalt und je einem Klick oder ziehe einen Rahmen darum, und nimm „Ecke verrunden“ oder „Ecke fasen“ aus der Leiste, die erscheint. Alle bekommen denselben Radius oder Abstand. Teilen sich zwei gewählte Ecken eine Seite, nimmt jede höchstens 45 % davon, ein Rechteck rundherum verrundet wird also an jeder Ecke gleich. Punkte, die keine Ecke zwischen zwei geraden Linien sind, bleiben außen vor, und die Meldung sagt, wie viele. Ein Rahmen um eine ganze Form oder ein Klick hinein wählt ihre Ecken und ihre Linien zusammen aus, und die Leiste bietet dann neben den Eckenwerkzeugen „Linie krümmen“ und „Linie gerade“ für alle gewählten Linien an.

Spiegeln
Wähle Punkte und Linien aus (anklicken, Umschalt und Klick, oder einen Rahmen darum ziehen) und klicke in der Leiste auf „Spiegeln“. Dann wählst du die Achse: „Links-rechts“ spiegelt an der senkrechten Achse durch die Mitte der Platte, „Oben-unten“ an der waagerechten, und „An einer Linie“ an einer geraden Linie der Skizze, die du danach anklickst. Die Kopie kommt auf die andere Seite, das Original bleibt; nichts ist verknüpft, du kannst beide einzeln ändern. Punkte, die auf der Achse liegen, werden geteilt, so wird aus einem halben Umriss, dessen Enden auf der Achse sitzen, ein geschlossener Umriss: Zeichne die Hälfte eines Winkels, wähle sie aus, spiegle sie und mache den Körper daraus. Eine Hilfslinie eignet sich gut als Achse. Esc bricht ab.
Hilfslinien
Eine Hilfslinie hilft dir beim Setzen von Punkten, ohne zum Körper zu gehören. Sie wird gestrichelt gezeichnet und zählt nie zum Umriss: Du kannst sie beliebig weit über die Form hinausziehen, ohne dass der Körper größer wird.
- Schalte „Hilfslinie“ in der Gruppe „Zeichnen“ ein. Neue Linien, auch die nach Maß, sind dann Hilfslinien. Mit dem Knopf schaltest du wieder auf normale Linien zurück.
- Eine schon gezeichnete Linie machst du zur Hilfslinie, indem du sie anklickst und „Hilfslinie“ wählst. „Zur Linie machen“ macht sie wieder zu einer normalen Linie.
- Neue Punkte rasten dort ein, wo eine Hilfslinie eine andere Linie kreuzt, ein blauer Ring zeigt es, und an den Enden der Hilfslinie. So legst du eine Ecke auf eine Mitte, in einen festen Abstand von der Kante oder auf einen Schnittpunkt, ohne zu rechnen.
- Neue Punkte rasten auch in der Mitte jeder geraden Linie der Skizze ein, im Mittelpunkt jedes Kreises und jeder abgerundeten Ecke und in den Mitten der Seiten eines Körpers, der darunter gezeigt wird (#624). Ein Punkt, den du gerade ziehst, ignoriert die Mitte seiner eigenen Linien.
- Eine Auswahl, die du ziehst, rastet mit ihrer Mitte ein (#1236): Der Mittelpunkt eines Kreises oder die Mitte eines Rechtecks landet auf den Enden, Ecken und Mitten der übrigen Linien, auf Kreismittelpunkten, auf Kreuzungen von Hilfslinien und auf den Ecken eines Körpers darunter; ein blauer Ring zeigt die Stelle. Eine Form, die du aus „Skizzenform hinzufügen“ hereinziehst, landet mit ihrer Mitte ebenfalls auf diesen Punkten. Mit gedrückter Alt-Taste bleibt es beim Raster.
- „Linie von der Mitte“ in der Gruppe „Zeichnen“ zeichnet eine Linie von ihrer Mitte aus: Klicke erst die Mitte an, dann das Ende, und die Linie ist zur anderen Seite gleich lang. Die Mitte wird ein eigener Punkt. Mit einem weiteren Klick auf den Knopf zeichnest du wieder normale Linien.
- Eine Hilfslinie schneidet den Umriss dort nicht auseinander, wo sie ihn kreuzt. Beim Rotieren darf sie auch rechts von der Achse liegen.
Ein Körper daraus machen
Klicke auf „Skizze abschließen“. Der Umriss steht als Körper auf der Arbeitsebene und trägt den Namen „Skizzenkörper“. In seinen Einstellungen änderst du die Höhe, die Farbe und alles Weitere wie bei jeder anderen Form. Änderst du seine Größe, baut layerling ihn kurz danach aus der Skizze neu auf, und die Skizze wächst mit. So bleibt er ein exakter Körper, an dem Fase und Rundung gehen, und beim nächsten Bearbeiten hat die Skizze die Größe, die der Körper hat.
Liegt die Arbeitsebene auf einer Seite eines Körpers, zeichnest du so, wie du auf diese Seite schaust: Oben in der Skizze ist auch am fertigen Körper oben. Der blasse Umriss des Körpers in der Skizzenansicht zeigt, wo er steht. Schneidet die Arbeitsebene durch einen Körper, zeigt die Skizzenansicht stattdessen den Umriss dieses Schnitts: Ein ausgehöhlter Körper erscheint als Ring, und du kannst die Skizze an seinen Wänden ausrichten. Ein Punkt, den du nahe an eine Ecke dieser Umrisse setzt oder ziehst, rastet genau dort ein; ein kleiner blauer Ring zeigt das an. So übernimmst du Kanten anderer Körper in die Skizze, auch wenn die Arbeitsebene nicht genau auf ihnen liegt. Um an vorhandener Arbeit entlangzuzeichnen, schaltest du „Teile durchscheinend zeigen: alle ihre Kanten auf der Skizzenebene“ ein (der Knopf mit den Schichten bei den Ansichtsknöpfen links): Dann werden alle Kanten der Körper dünn und blass auf die Skizzenebene gezeichnet, als sähest du durch sie hindurch, in welcher Höhe sie auch liegen. Eine senkrecht stehende Ebene, etwa auf eine Vorderfläche gelegt, zeigt so die Vorderansicht. Die Wahl wird im Browser gemerkt.

Mit „Skizze bearbeiten“ kehrst du jederzeit in die Skizze zurück, um sie zu ändern. Ein Doppelklick auf den Körper tut dasselbe, wie bei Tinkercad (ein gesperrter Körper bleibt zu); in den Einstellungen lässt sich das mit „Doppelklick öffnet die Skizze“ abschalten. Kantenbearbeitungen, die du an dem Körper schon gemacht hast, gehen dabei allerdings verloren, weil die Kanten neu entstehen. Ein Körper, den du im 3D-Editor gedreht oder verschoben hast, öffnet sich dort, wo er auf der Platte steht, so gedreht, wie du ihn dort siehst, und auf dem Raster der Platte; nur ein gekippter oder gespiegelter Körper öffnet sich in seiner eigenen Lage.
Eine Skizze mit mehreren Umrissen ergibt einen Körper, und Umrisse, die sich überlappen, verschmelzen darin. Sollen die Umrisse einzeln bleiben, wähle den Körper und klicke „Teile trennen“: Jeder äußere Umriss wird ein eigener Körper mit den Löchern, die in ihm liegen, und behält Höhe, Farbe und Platz. Jedes Teil hat seine eigene Skizze zum Bearbeiten, mit den Hilfslinien, so dass du die Teile einzeln anheben oder absenken und danach verbinden oder abziehen kannst. Kantenbearbeitungen verhindern das, ebenso ein nachträglich gestreckter Körper: Er wird dann als Netz zerlegt.
Eine andere Körperart aus derselben Skizze: Das Schild oben in der Skizze sagt, was aus ihr wird: „Extrusionsskizze“, „Rotationsskizze“ oder „Pfad-Skizze“. Klicke darauf und wähle eine andere, auch während du einen vorhandenen Körper bearbeitest: Ein importiertes SVG, das extrudiert hereinkommt, wird zur Vase oder zum Knauf, wenn du es auf „Rotationsskizze“ umstellst. Ein Umriss, der über die Achse reicht, rückt nach links, bis sein rechter Rand auf der Achse liegt; so dreht sich der halbe Querschnitt eines SVG um seine gerade Seite. Strg+Z nimmt das Verschieben zurück. Beim Abschließen tritt der neue Körper an die Stelle des alten, mit dessen Namen und Farbe und dem Fuß auf derselben Höhe. Kantenbearbeitungen gehen dabei verloren, wie bei jeder Änderung einer Skizze.
Rotieren
Beim Rotieren zeichnest du den halben Querschnitt links von der Achse, die in der Skizze eingezeichnet ist. Daneben siehst du eine 3D-Vorschau der Drehung. Sie zeigt sofort, wie der Körper aussieht. Du kannst sie mit der Maus drehen, verschieben und zoomen; der kleine Knopf oben rechts in der Vorschau oder ein Doppelklick darauf holt die erste Ansicht zurück. Der Umriss muss geschlossen sein, oder du baust eine offene Linie als Kontur, siehe unten. Zum Schluss klickst du auf „Rotation abschließen“. Die anderen Körper des Entwurfs erscheinen von vorn, in derselben Ansicht wie das Profil, mit der Achse in der Mitte: Zeichne das Profil neben oder über sie. Der Körper steht dort, wo du ihn gezeichnet hast, und die waagerechte Linie durch die Mitte der Skizze ist der Boden: Ein Profil über ihr ergibt einen Körper, der höher steht, und sein tiefster Punkt ist der Fuß des Körpers. Für einen größeren Radius schiebst du das Profil weiter von der Achse weg, wenn nötig über den Rand der Fläche hinaus: Die Fläche wächst mit der Skizze, ihr Raster folgt beim Loslassen, und die Minus-Taste zoomt heraus, bis alles zu sehen ist.
Ein gedrehter Körper ist ein exakter Körper wie ein ausgezogener: Er nimmt Fasen und Verrundungen an, und du kannst ihn aushöhlen, für einen Becher oder eine Vase. Ein Körper, der mit einer älteren layerling-Fassung gedreht wurde, ist ein Netz; öffne „Skizze bearbeiten“ und schließe ihn neu ab, dann ist er exakt. Ein Umriss, der über die Achse hinausreicht, lässt sich nicht exakt bauen und wird wie bisher ein Netz.
Ein durchgehender Strang: „Steigung“. Eine Drehung macht aus dem Umriss geschlossene Ringe. Wähle den gedrehten Körper aus und gib ihm in den Eigenschaften eine „Steigung“ über 0, die Höhe, um die er pro Umdrehung steigt, dann windet sich der Umriss als Schraubenlinie: ein durchgehender Strang wie Filament auf einer Spule oder eine Spirale. Aus „Überstrichener Winkel“ wird dann „Windungen“, bis 200; eine negative Zahl windet linksgängig. Windungen, die enger liegen, als der Umriss hoch ist, verschmelzen zu einem Körper, also geht auch ein voller Kern mit feiner Steigung. Eine Schraubenlinie wird als Netz gebaut, Verrunden, Fasen und Aushöhlen gehen darauf nicht; halte „Seiten“ bei vielen Windungen niedrig. Eine Steigung von 0 macht wieder Ringe.
Entlang eines Pfades ziehen
„Skizze entlang Pfad“ zieht einen Umriss an einem Pfad entlang: ein Kabelkanal, der um die Ecke geht, eine Leitung, ein Schutz um einen Riemen, ein Ring um ein Sechseck. Der Knopf steht neben „Skizze extrudieren“ und „Skizze rotieren“ in der Gruppe „Erstellen“.
Du zeichnest zwei Dinge auf dasselbe Blatt:
- Der Querschnitt als geschlossener Umriss, wie sonst auch. Zeichne ihn so, wie du ihn sähest, wenn du vom Anfang des Pfades aus am Pfad entlangblickst: quer zum Pfad ist links und rechts in der Skizze, oben ist oben am fertigen Körper. Ein hohler Querschnitt, ein Kanal oder ein Rohr, ist ein Umriss mit einem zweiten darin. Der Querschnitt sitzt standardmäßig quer mittig auf dem Pfad. Im Menü neben der Modusanzeige oben legst du stattdessen seine linke oder rechte Kante auf den Pfad („Auf dem Pfad: linke Kante“, „Auf dem Pfad: rechte Kante“, in Pfadrichtung gesehen), sodass eine Leiste auf einer Seite der Linie sitzt oder der Kante eines Teils folgt. Der Körper steht mit dem tiefsten Punkt des Querschnitts auf der Skizzenebene.
- Der Pfad als „Hilfslinie“: Schalte sie ein und zeichne Linien oder Kurven, eine einzige Kette, offen oder geschlossen (eine geschlossene Kette ergibt einen Ring). Der Pfad liegt flach in der Skizzenebene.
Zeichne den Querschnitt an das Ende des Pfades, wo er beginnen soll; der Pfad beginnt an dem Ende, das ihm am nächsten liegt. Klicke dann auf „Sweep abschließen“. Eine Ecke aus geraden Stücken wird eine Gehrung, eine Kurve bleibt glatt, und der Querschnitt bleibt auf der ganzen Strecke aufrecht. Der Körper ist exakt wie ein hochgezogener: Verrundung, Fase und STEP-Export gehen. Fehlt ein geschlossener Umriss oder ein Pfad, oder gibt es mehrere getrennte Pfade, sagt layerling es. Mit „Skizze bearbeiten“ gehst du zurück in die Skizze und änderst Querschnitt oder Pfad.
Als Kontur bauen
Normalerweise wird die Fläche innerhalb eines geschlossenen Umrisses zum Körper. Mit „Kontur“ im Abschnitt „Abschluss“ baust du stattdessen die Linie selbst, mit einer Breite, die du einstellst. Setze dazu im Linienfenster das Häkchen bei „Als Kontur bauen“. Die Skizze zeigt dann gleich, was entsteht.
- Ein geschlossener Umriss wird zu einem Rahmen. „Lage“ sagt, wo die Wand liegt: „Mittig“ auf der gezeichneten Linie, „Innen“ innerhalb oder „Außen“ außerhalb. Außen ist praktisch für eine Toleranz: Zeichne den Umriss einer Aussparung, etwa eines Schwalbenschwanzes, und gib ihm 0,2 mm Kontur außen. So entsteht der Spalt, den der Druck braucht.
- Eine offene Linie wird zu einem Streifen, mittig auf der Linie. Unter „Enden“ wählst du, wie ihre Enden aussehen: „Flach“, „Eckig“ (um die halbe Breite verlängert) oder „Rund“.
- „Ecken“ gilt für beide: „Spitz“, „Rund“ oder „Abgeschrägt“.
Die Skizze behält die gezeichnete Linie. Öffnest du sie wieder, änderst du Linie und Kontur weiter, und ohne Häkchen wird wieder die Fläche gebaut. Kurven werden dabei in kurze gerade Stücke zerlegt.
Beim Rotieren ist die Kontur eine dünne Wand: Zeichne die Wand einer Vase oder eines Bechers als eine offene Linie links von der Achse, setze das Häkchen bei „Kontur“ und stelle die Breite ein, dann dreht die Rotation dieses Band. Was über die Achse hinausreicht, wird an ihr abgeschnitten.
Füllung und Silhouette
Die Kontur stellst du auch ein, ohne die Skizze zu öffnen: In den Eigenschaften eines Skizzenkörpers wählst du unter „Füllung“ „Fläche“, „Kontur außen“, „Kontur innen“ oder „Kontur mittig“, dazu „Linienbreite“ und „Ecken“. Der Körper wird gleich neu gebaut, an seinem Platz. Das entspricht den Füllarten beim SVG-Import in Tinkercad: Standard, Außenlinie und Innenlinie. „Breiter“ lässt die Fläche gefüllt und vergrößert sie rundum um die Linienbreite, mit spitzen, runden oder abgeschrägten Ecken: eine Grundschicht unter einem Logo für den Mehrfarbdruck, die Kontur außen allein nur als Ring ergäbe. „Schmaler“ macht das Gegenteil: Die Fläche bleibt gefüllt und ihr Rand rückt rundum um die Linienbreite nach innen, Löcher eingeschlossen (sie werden größer). Mit beiden an Kopien einer Skizze passt du etwas ein: das Loch in der gezeichneten Größe, das Teil, das hindurchgeht, „Schmaler“ um 0,5 mm, oder eine Wand innen in einer Form aus demselben Umriss. Eine Breite, die der Umriss nicht hergibt, lässt nichts übrig. Im Linienfenster der Skizze stehen dieselben beiden Auswahlen unter „Lage“. Bei einer Linie außen, innen oder mittig macht „Schneidkante“ die Wand oben scharf: Sie läuft mit einer 45°-Fase auf beiden Seiten auf diese Breite zu, wie bei einer Ausstechform. 0 lässt sie oben flach; die Kante bleibt, wenn du die Linienbreite änderst.
„Silhouette (ohne Löcher)“ lässt alle Umrisse weg, die in einem anderen liegen: Löcher und was in ihnen liegt. Übrig bleibt nur der äußere Umriss. Zusammen mit „Kontur außen“ wird daraus ein Ausstecher: Importiere ein SVG zweimal, einmal mit Silhouette als Fläche für den Boden und einmal mit Silhouette und 1 bis 2 mm Kontur außen als Wand. Den Schalter gibt es auch im Fenster „Kontur“ im Skizzenmodus.
Verrundungen und Fasen an den Kanten gehen beim Neubau verloren, wie beim Bearbeiten der Skizze.
Schräge Wände, für Stempel
Eine extrudierte Skizze hat senkrechte Wände. Ein Stempel, eine Prägeform oder ein Stanzwerkzeug braucht schräge, außen und innen, mit durchgehend gleicher Wandstärke. Einen Ausformwinkel für die Extrusion gibt es in layerling nicht, bei einfachen Umrissen kommt man aber mit der „Verjüngung“ ans Ziel. Ein Weg, der funktioniert:
- Zeichne den Umriss mit dem Loch, das er braucht, und mache einen Körper daraus. Dupliziere den Körper (Strg+D).
- Schalte beim ersten Körper „Silhouette (ohne Löcher)“ ein, so dass das Loch gefüllt ist, und gib ihm mit „Verjüngung“ unten eine größere Fläche als oben.
- Öffne bei der Kopie die Skizze noch einmal und lösche den äußeren Umriss, so dass nur der Umriss des Lochs bleibt. Schließe die Skizze ab, stelle den Körper auf „Aussparung“ und gib ihm mit „Verjüngung“ unten eine kleinere Fläche als oben.
- Schiebe das Loch dorthin, wo es im ersten Körper war, und gruppiere beide.
Die Wände sind nun außen und innen schräg. Die Verjüngung skaliert den ganzen Umriss, deshalb stimmt das bei einfachen Formen genau, wo du die Maße so wählen kannst, dass die Wände parallel laufen, und bei feinen Einzelheiten wie Schrift nur ungefähr.
Ein Bild als Vorlage
Mit „Bild hinzufügen“ legst du ein Foto oder eine Zeichnung unter die Skizze und zeichnest sie nach, jederzeit, auch vor der ersten Linie. Du kannst die Größe, die Deckkraft und die Lage einstellen. Sobald das Bild richtig liegt, sperrst du es mit Strg+L, damit du es beim Zeichnen nicht versehentlich verschiebst. Ein gesperrtes Bild ist aus dem Weg: Klicks gehen durch es hindurch, du wählst also Linien und Punkte darauf an und ziehst einen Rahmen darüber. Ein Klick auf das Schloss in seiner Ecke entsperrt es; mit Alt+Klick wählst du es aus, ohne es zu entsperren. Verdecken seine Einstellungen am rechten Rand das Bild, ziehst du sie an ihrer Titelleiste weg; ein Doppelklick darauf dockt sie wieder an.
Unter „Ausrichten“ richtest du ein Foto aus, das nicht gerade aufgenommen wurde:
- „Drehung“: Drehe das Bild um seine Mitte, mit den gebogenen Pfeilen an seinen Ecken oder als Zahl in Grad. Mit Umschalt rasten die Pfeile in 15°-Schritten ein. Im Ring, der beim Drehen erscheint, rasten sie in 22,5°-Schritten ein, außerhalb in ganzen Grad.
- „Auf X = 0“ und „Auf Y = 0“: setzen die Bildmitte auf X = 0 beziehungsweise Y = 0. Beim Drehkörper ist X = 0 die Drehachse, das Bild liegt dann symmetrisch darüber.
- „Kalibrieren“: Der Knopf steht oben, gleich unter der Vorschau. Klicke zwei Punkte im Bild, deren Abstand du kennst, etwa die Enden eines Lineals oder einen bekannten Durchmesser, und tippe den wirklichen Abstand ein. Das Bild wird gleichmäßig so skaliert, dass die Strecke stimmt; der erste Punkt bleibt, wo er war.
- „Zuschneiden“: Die Griffe am Rahmen schneiden das Bild zu statt es zu skalieren; was wegfällt, bleibt gespeichert und kommt mit „Ganzes Bild zeigen“ oder beim Herausziehen eines Griffs zurück.
Alle vier wirken nur auf die Vorlage, nie auf die Skizze.
„Nachzeichnen“ in den Einstellungen des Bildes setzt die Punkte für dich: Es zeichnet den Umriss der Form im Bild nach – eine Silhouette, ein Logo, ein Wort – und zeigt ihn in Rot über dem Bild, eckige Punkte für Ecken, runde für weiche Punkte. „Dunkle Form“ oder „Helle Form“ wählt, welcher Teil des Bildes die Form ist, „Schwelle“, wo Dunkel in Hell übergeht, „Punkte“, wie viele Punkte die Umrisse zusammen bekommen (weniger ergeben weichere Kurven, mehr folgen dem Bild genauer), „Ecke ab“, ab welchem Knick ein Punkt eine Ecke ist, „Flecken weglassen bis“, bis zu welcher Größe Flecken wegfallen, und „Löcher übernehmen“ behält die Mitte eines A oder O. „Übernehmen“ legt die Umrisse genau dorthin in die Skizze, wo das Bild liegt, in seiner Größe, Drehung und seinem Zuschnitt, und wählt sie aus: Es sind gewöhnliche Punkte zum Verschieben, Krümmen oder Entfernen, und Strg+Z nimmt sie in einem Schritt zurück. Am besten klappt es mit klarem Kontrast; ein Foto mit unruhigem Hintergrund stellst du vorher frei. Was wegfällt – um die Umrisse herum, in den Löchern, was weggeschnitten ist –, deckt die Vorschau in der Farbe der Platte ab, sodass vom Bild nur zu sehen ist, was bleibt. Umrisse, die so dicht liegen, dass grobe Kurven sich kreuzen würden, bekommen von selbst mehr Punkte; die Karte sagt es dann. Für einen Rand außen oder innen um den Umriss gibst du dem Skizzenkörper eine Kontur außen oder innen an seinen Linien oder versetzt den fertigen Körper.
Für ein Foto – etwa ein Spielzeug auf einem weißen Tisch – wählst du unter „Form“ „Gegenstand“: Der Hintergrund ist die Farbe am Bildrand, und alles, was sich davon abhebt, wird ein einziger Umriss, gleich in welchen Farben; „Schwelle“ legt dann fest, wie deutlich es sich abheben muss. Ein buntes Bild auf gleichmäßigem Hintergrund beginnt so. „Flächen anklicken“ umrandet mehr: Klicke im Bild auf eine Fläche, etwa ein Fenster, und die Fläche gleicher Farbe um die Stelle wird umrandet („Farbtoleranz“ legt fest, wie gleich). Löcher und angeklickte Flächen stehen unter „Löcher und Flächen“; zeigst du auf eine, erscheint sie in der Vorschau hervorgehoben, ✕ nimmt sie heraus, und mit „Abziehen“ aus wird sie statt eines Lochs als Hilfslinie eingezeichnet. Eine Fläche, die bis an den Bildrand reicht, ist der Hintergrund und wird nicht genommen. Was kein Schwellwert und keine Farbe trennt – ein Schatten, so dunkel wie die Räder darüber –, nimmt „Wegschneiden“ weg: Klicke Ecken darum (ein Klick auf die erste Ecke, ein Doppelklick oder Enter schließt sie), und der Umriss läuft am Schnitt entlang; in der Liste steht er als „Schnitt 1“.
Den Baum neben einem Haus, eine Figur vor unruhigem Hintergrund – wo keine Farbe die Form vom Rest trennt, fängt das „Magnetlasso“ sie ein: Klicke grob entlang ihrer Kante, und zwischen zwei Klicks folgt die Linie selbst der Kante, auch um Bögen; schon beim Bewegen zeigt die Vorschau, wo sie laufen wird. Ein Klick auf den ersten Punkt, ein Doppelklick oder Enter schließt sie, Esc verwirft sie. In der Liste steht sie als „Lasso 1“ mit der Wahl „Dazunehmen“ (die Fläche kommt zur Form dazu) oder „Wegschneiden“ (sie wird weggenommen); dieselbe Wahl hat jeder Schnitt. Unter „Form“ macht „Nur Lasso“ nur das zur Form, was du so einfängst – sonst nichts vom Bild.


Tasten im Skizzenmodus
| Taste | Wirkung |
|---|---|
| Esc | das Notizwerkzeug ablegen; sonst Werkzeug ablegen (zurück zu „Auswählen“), dann Auswahl aufheben |
| Entf | gewähltes Element löschen |
| Strg+C | Auswahl kopieren |
| Strg+X | Auswahl ausschneiden |
| Strg+V | einfügen |
| Strg+D | Auswahl duplizieren |
| Strg+Z | rückgängig |
| Strg+A | alle Punkte und Linien auswählen |
| Strg+I | „Bild hinzufügen“ |
| Umschalt | beim Zeichnen: Linie in 15°-Schritten einrasten; beim Ziehen: Bewegung auf eine Achse beschränken |
| Ziffer, <, Tab, Enter | beim Zeichnen: Länge und Winkel der nächsten Linie eintippen und setzen |
| R | geschlossene Skizze um 45° drehen |
| Strg+L | gewählten Umriss oder das Vorlagenbild sperren oder entsperren |
| N | Notiz setzen: Der nächste Klick setzt sie auf die Skizze |
| Umschalt+N | Notizen ein- oder ausblenden |